Unsere Stadtgemeinde hat viel zu bieten, das es aktiv zu bewahren gilt: Schulen, Kindergärten, Natur, Kirchen, Schwimmbad, Krankenhaus, Kino, Jakobmayer, Altstadt…
Während der Stellwerksanierung im Sommer 2025 durfte der Verkehr in Dorfen aufatmen, weil über Wochen die Schranken nicht mehr geschlossen wurden. Das zeigt, wie wichtig es ist, die Bahn-Überführung frühestmöglich umzusetzen.
Im Süden der Stadt entwickelt sich ein für Dorfen bemerkenswertes Potential. Wir sollten die Infrastruktur klug nutzen und zukunftsorientiert planen. Dabei können wir die Rahmenbedigungen für mehr wohnortnahe Arbeitsplätze schaffen. Zusammenarbeit mit unseren St. Wolfganger Nachbarn ist unerlässlich. Planungen, wie ein fehlender Linksabbiegestreifen zum Hagebaumarkt, dürfen nicht wiederholt werden.
Fremde könnten bei „Stadt Dorfen“ etwas anders denken, aber über 85% der Fläche unserer Stadtgemeinde dienen der Land- und Forst-Wirtschaft. Das ist gut so und trägt zu unserer Lebensqualität bei. Städtische Siedlungsentwicklung muss darauf Rücksicht nehmen.
Es gibt gute Gründe, nicht alles sofort öffentlich zu machen, aber der Vergleich zu Sankt Wolfgang oder zum Kreistag zeigt, dass mehr Informationen für die Allgemeinheit möglich sind.
Künftige Generationen sollen auch noch die Gelegenheit haben, unsere Tier- und Pflanzenwelt entdecken zu dürfen: im Isental und zwischen den Hügeln d’rum herum.
Dorfen ist an seiner heutigen Stelle, weil Ludwig der Kehlheimer im 13. Jahrhundert diese für strategisch gut hielt. Wir haben heute andere Anforderungen und müssen bei alter und neuer Bebauung die topografischen Gegebenheiten im Blick behalten.
In München sind alle Schwimmbäder in der Stadt. Auch bei uns sind Lärmschutz und Platz keine unüberwindbaren Hürden.
Spätestens seitdem das MVZ ins Obergeschoss der Sparkasse gezogen ist, kann die Erreichbarkeit der Geschäfte und Einrichtungen am Unteren Markt mit dem Auto schwierig werden. Ich glaube, dass die Situation durch eine Anpassung der Parkdauer verbessert werden könnte, wenn dabei auch das Anwohner-Parkkonzept überarbeitet würde.
Ich halte das Baugebiet „Obere Mooswiesen“ für keine gute Idee. Ich befürchte, die im Vorentwurf vorgesehene Gelände-Anhebung ist nicht nur für die umliegenden Bereiche unvorteilhaft. Es ist keine Schande Projekte einzustellen, wenn die langfristigen Kosten in keinem Verhältnis mit dem Nutzen stehen, auch wenn jetzt schon Investitionen getätigt wurden. Auch die geplante Anbindung an den Rest der Stadt durch das Isener Tor halte ich für suboptimal.
Die letzten Einflussnahme-Möglichkeiten im Genehmigungsverfahren für das Projekt ABS38 stehen demnächst beim Eisenbahn-Bundesamt bevor. Ich finde, der im Dezember 2025 vorgestellte Plan hat stellenweise erheblichen Verbesserungsbedarf. Es ist wichtig, dass die Stadt nochmal mit starker Stimme auftritt. Trotz seit kurzem ungewisser Finanzierung des Projekts. Weiter lesen…
Trotz Bahnausbau liegt die Gestaltung des Umfelds im Verantwortungsbereich der Stadt Dorfen. Durch die Verlagerung des Bahnhofs nach Osten ergeben sich viele Aufgaben: Bahnhof, Zugang von Süden her, Parken, Radstellplätze, Busbahnhof, …
Auf der Prioritätenliste sicher nicht am dringendsten, aber das Stadtarchiv und das Heimatmuseum hätten in Anbetracht der reichen Geschichte unserer Gemeindeteile eine Aufwertung mehr als verdient.
Bei der geplanten Erweiterung der Kläranlage ist mir wichtig, dass diese auf dem Stand der Zeit errichtet wird. Dabei müssen vorhandene technische Möglichkeiten genutzt werden, damit die Rückstände unserer modernen Lebensweise möglichst gut gefiltert werden.